Im Jahr 1300 gründeten Offenburger Bürger das St. Andreas Kranken- und Armenhospital. Finanziert wurde die Sozialeinrichtung vor allem aus der Bewirtschaftung der in das Eigentum übergegangenen Grundstücke und aus Naturalienüberlassungen. Die Schenkungen zweier Rebhöfe um das Jahr 1500 bildeten den Grundstein für die Entwicklung des Weingutes.

In der Folgezeit wurde der Grundbesitz durch Schenkungen und Stiftungen weiterer Höfe und Einzelgrundstücke kontinuierlich erweitert. Aufgrund stetig vorgenommener Zusammenlegungen von Einzelgrundstücken und vorgenommene Grundstücks-Tauschgeschäfte wurde der über die gesamte Ortenau verstreute umfangreiche Güterkomplex im Lauf der Jahrhunderte zusammengeführt.

So verfügte das Spital-Weingut bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts einen weitgehend arrondierten Grundbesitz, im Wesentlichen auf Ortenberger Gemarkung. 1975 erweiterte das Weingut, das zwischenzeitlich in das Eigentum der Sadt Offenburg übergegangen ist, seine Rebfläche um weitere 15 ha in Zunsweier auf insgesamt 29 ha.

Ein weiteres Weingut auf der Ortenberger Gemarkung war das Weinbauversuchsgut des Ortenaukreises. 1950 erwarb der damalige Landkreis Offenburg 6,5 ha rebfähiges Gelände um das Schloss Ortenberg und baute daraus das Weinbauversuchsgut Schloss Ortenberg auf. Die Stadt Offenburg als Eigentümer des St. Andreas Weingutes und der Ortenaukreis als Eigentümer des Weinbauversuchsgutes fusionierten 1997 zum Weingut Schloss Ortenberg.

Mit 46 ha Rebfläche ist es das größte kommunale Weingut Deutschlands. Es wird als Zweckverband geführt.

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